Revierinformationen Unterhavel
Das Segelrevier Unterhavel erstreckt sich von Havelkilometer 0 (Pichelsdorfer Gmünd) über eine Länge von knapp 18 Kilometer bis nach Potsdam und den Krampnitzsee. Es ist damit das größte zusammenhängende Segelgebiet der Stadt, das ohne den Mast legen zu müssen befahren werden kann.
Nach Norden schließt sich die kanalisierte Havel an. Hier findet der Fluss über die Schleuse Spandau Anschluss an die Obere Havel Wasserstraße Richtung Norden und Richtung Osten über die Schleuse Charlottenburg Anschluss an die Spree.
Scharfe Lanke 31
13595 Berlin-Spandau
Tel.: 030 3615717
Fax: 030 36283010
E-Mail:
Obwohl die Unterhavel ein Fluss ist, braucht man sich wegen der Strömung keine Gedanken machen: sie liegt deutlich unter einem Knoten. Allerdings sollte man bei den Havelinseln und Uferausbuchtungen an der stromabgewandten Seite immer mit Untiefen rechnen. Die ausgetonnte Fahrinne ist jedoch für die Sportschifffahrt immer ausreichend tief.
Im allgemeinen liegt die Wassertiefe auf der Unterhavel zwischen 3 und 5 m, der Grund ist weich. Auch das Ankern bereitet keine großen Probleme.
Die bekanntesten Seen der Unterhavel sind neben dem Wannsee und Jungfernsee im Süden der Stößensee und die Scharfe Lanke im Norden. Größere Havelinseln sind die Pfaueninsel, Schwanenwerder (WaschPo und Feuerwehr) sowie Lindwerder. Regatten werden entweder am Schildhorn, auf der großen Breite oder im Wannsee ausgetragen.
Die Unterhavel ist besonders an den Wochenenden oftmals sehr dicht befahren. Berufsschiffe (Ausflugsdampfer, Schubverbände, Frachtschiffe, WaschPo und Feuerwehr) haben grundsätzlich Wegerecht! Ansonsten gelten die normalen Ausweichregeln auf Binnengewässern. In Berlin besteht Scheinpflicht, d.h. mindestens ein Crewmitglied muss den Sportbootführerschein Binnen besitzen.
Fahrtensegler und Motorbootfahrer können verschiedenen Sportboot-Anlegestellen in der Stadt und an der Havel benutzen, eine Aufstellung findet man hier . Als Stützpunkt der Kreuzerabteilung des DSV bietet auch der SpYC Liegemöglichkeiten für Gastlieger an.
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