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Über uns

Der Spandauer Yacht-Club e.V.

Segeln gehen und den Feierabend neu erleben –
Eine Clubgemeinschaft ist ein zweites Zuhause für die ganze Familie

Der Spandauer Yacht-Club ist die Heimat von über 300 segelsportbegeisterten Menschen, die verschiedener nicht sein könnten. Wir segeln kleine Jollen oder seegängige Fahrtenyachten.
Wir sind junge Quereinsteiger und lebenserfahrene „Salzbuckel“.
Von der Scharfen Lanke aus legen wir ab zu Regatten auf Havel und Wannsee. Andere brachen auf zu langen Reisen und großen Abenteuern, über die Ostsee hinaus bis nach Island oder Südamerika.

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SPYC

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09. Juni 2024

SpYC-Jugend bei EM und WM!

Drei Spandauer Jugendseglerinnen und -segler zusammen mit einer Seglerin des Yacht-Clubs Berlin-Grünau (YCBG) haben sich für die diesjährigen Jugendwelt- und -europameisterschaften in den Bootsklassen 420er und 470er qualifiziert. Steuermann Caspar Fischer und Vorschoterin Amelina Jäger fahren als U17-Team der 420er Bootsklasse zunächst zur U17-Europameisterschaft nach Portoroz/Slowenien (1. bis 9. Juli) und dann zu den Jugendeuropameisterschaften nach Thessaloniki/Griechenland (15. bis 29. Juli).

Max Keller und seine Vorschoterin Linneá Polster vom YCBG nehmen derweil an den Jugendweltmeisterschaften der 470er Bootsklasse in Kocaeli/Türkei (2. bis 14. Juli) sowie den Jugendeuropameisterschaften in Thessaloniki/Griechenland (15. bis 29. Juli) teil.

Für den Spandauer Yacht-Club ist dies ein großartiger sportlicher Erfolg und Ergebnis einer jahrelangen, konsequenten Jugendarbeit. Unsere Erwartungen sind optimistisch, was die Erfahrung unserer Teams bei solch großen Events angeht, und wir rechnen auch damit, dass dies ein Auftakt für weitere Erfolge im Segelsport dieser und kommender Teams unserers Clubs sein kann.

Hintergrund: Caspar Fischer und Amelina Jäger, beide 17 Jahre jung, sind schon in ihrem ersten gemeinsamen Jahr ein eingespieltes Team. Beide gehen neben ihren seglerischen Ambitionen der Vorbereitung auf ihr Abitur nach. Sie sind in den Kader des Berliner Segler-Verbands berufen worden und trainieren im Landesleistungszentrum des BSV sowie im Potsdamer Yacht Club. Max Keller ist 18 Jahre jung, segelte drei Jahre mit Amelina Jäger als Vorschoterin im 420er und ist Ende letzten Jahres mit Linneá Polster, 16 Jahre, in den 470er umgestiegen. Sie schreiben in diesen Wochen ihr Abitur. Auch Max und Linneá sind Mitglieder im Berliner Landeskader. Amelina, Caspar und Max haben als Kinder begonnen, im Optimisten zu segeln. Als Mitglieder im Jugendteam des Spandauer Yacht-Clubs haben sie eine sehenswerte Regattaserie in dieser Bootsklasse absolviert. Seit zwei bzw. drei Jahren segeln sie im 420er, Max mit Linneá nun in der olympischen Folgeklasse, dem 470er.

Der Spandauer Yacht-Club begeht im kommenden Jahr sein 140. Gründungsjubiläum. Wir sind ein Club mit rund 300 Mitgliedern und etwa 120 meist Segelbooten. Bei uns begeistern sich Fahrtenseglerinnen und -segler für ihr Hobby, aber ebenso Regattasegler teils bis ins hohe Alter u.a. für die Days- und Folkebootklassen. Unsere Jugend ist die Zukunft unseres Vereins, und wir blicken in den letzten Jahrzehnten auf eine kontinuierliche Jugendarbeit mit stets rund 40 Kindern in Opti-, Laser- und 420er Trainingsgruppen zurück. Dabei leisten wir unsere Jugendarbeit weitgehend mit Bordmitteln: Eigene Mitglieder fungieren als Jugendwarte oder Trainerinnen und Trainer. Sehr talentierte und erfolgreiche junge Seglerinnen und Segler nehmen - wie Amelina, Caspar und Max - an Kadertrainings befreundeter Vereine oder des Berliner Segler-Verbands teil. Bei der Kaderausbildung erreicht ein mittelständisch geprägter Verein allein oftmals seine Grenzen. Dennoch legen wir Wert darauf, dass diese Seglerinnen und Segler in unserem Club weiterhin ihr sportliches Zuhause finden, und wir unterstützen nach Kräften auch finanziell ihre Teilnahme an internationalen Events oder ihre Bootsausstattung. Vielfach begeistern sich auch einzelne Vereinsmitglieder für diese großartigen Erfolge und leisten individuelle Beiträge.

(Dieser Text wurde von uns als Pressemitteilung an regionale und Fachmedien versandt.) 

Linneá und Max 2024

Linneá und Max

Caspar und Amelina 2024

Caspar und Amelina

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20. Mai 2024

Festliches Pfingstwochenende

Spandau gibt sich festlich an Pfingsten: Im Park an der Scharfen Lanke fanden auch an diesem Pfingstwochenende die traditionellen Konzerte statt. Und schräg gegenüber, sozusagen in Hörweite, ergänzten wir am Pfingstsonntag ab 11 Uhr mit unserem auch schon traditionellen Pfingstfest direkt am Wasser. Jazzig ging es zu mit dem Quintett Swingbop'ers, und im Vorgriff auf die baldige Wiedereröffnung unserer Clubgastronomie hatten wir ein neues Grill- und Barteam bei uns auf der Clubterrasse. Birkengrün, Blumengestecke und Lampions gaben unserem Clubhaus wieder einmal das gewohnt einladende Dekor. Unsere Tore standen auch Gästen und Spaziergängern offen, ein gern genutztes Angebot. Am Abend war das Grillfleisch verputzt und das zweite Bierfass fast leer: Es war ein gelungenes Pfingsfest im Spandauer Yacht-Club!

An dieser Stelle sei allen sehr herzlich gedankt für die emsige Mithilfe bei Auf- und Abbau des Mobiliars, des Sonnensegels, für die Blumendeko: Stellvertretend für alle wie immer vorneweg Willi, unserem Partymanager, Annette und dem Jungfloristen sowie Micki und Klaus für den Möbeltransport. Und dann müssen wir auch wieder unseren Wetterwart über den grünen Klee loben, dem es auch gestern wieder gelungen ist, Gewitter und Platzregen nach Norden umzuleiten.

Und weil alles so prima gelaufen ist: Das (Mitt-)Sommerfest und das Stiftungsfest stehen als kommende Großveranstaltungen noch in diesem Sommer an. Stiftungsfest: In diesem Jahr begeht der Spandauer Yacht-Club seinen 139. Gründungstag! Das ist ein ganz beachtliches Jubiläum, aber eben auch nur ein Jahr vor dem runden 140sten! Weitere Feste werden also folgen, wir freuen uns schon drauf. Und zwischendurch gehen wir mal wieder segeln, was auch sonst....

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22.04.2024

Sport mit viel Tradition - Ansegeln auf der Unterhavel

Teilweise der Seefahrt entlehnt, aber dann doch auch regional eingefärbt, haben Seglerinnen und Segler ihre Traditionen, ihren fixen Kalender und ihre eigene Sprache (mit eigenen Begrifflichkeiten und natürlich dem unvermeidlichen Seemannsgarn). Am Wochenende war Ansegeln, auch so eine Veranstaltung, die man besser ernst nimmt.

Der Vorstand lädt an den clubeigenen Flaggenmast (auch wenn der wie bei uns noch in der Reparatur liegt), und hält eine Rede. Die Mitglieder antworten darauf mit einem dreifachen Hipp-hipp-hurra, dann werden der Clubstander und eine Reihe von Wimpeln für die Saison gehisst. Welche und in welcher Reihenfolge ist wiederum eine andere Wissenschaft. Kann man aber lernen. In der Rede wird auch erwähnt, ob manch einer sein Boot noch nicht ganz segelfertig hat (der Autor schaute betreten zu Boden). Und jedenfalls im Spandauer Yacht-Club wird bei diesem Anlass auch die erste Ehrung des Jahres verliehen - der Bademeisterorden! Den bekommt das Clubmitglied, dem es als erstem gelingt, in der Saison und vor dem 1. Mai (noch so eine Regel) von seinem Schiff ins Wasser zu fallen. Es ist Teil der Seglerehre, dass man den Vorfall freiwillig meldet, falls nicht ohne hin das gesamte Publikum im Hafenkino es mitbekommt. Dieses Jahr hatten wir wieder ein prominentes und geschätztes Mitglied, das uns die Freude und Ehre bereitete. Glückwunsch, Eberhard!

Nach dem Zeremoniell wetzen möglichst viele zu ihren Booten, werfen die Leinen los und setzen Segel, um dann in Geschwaderfahrt zu dem Club zu segeln, der jeweils im jährlichen Wechsel für die Ansegelfeier (oder im Herbst die Absegelfeier, aber daran will jetzt niemand denken) verantwortlich zeichnet. Gut ist es, wenn dieser Club wie für uns in diesem Jahr möglichst weit weg ist, damit da ein ordentlicher Törn dabei herauskommt. Oder man baut halt eine extra-Schleife mindestens bis Lindwerder ein.

Für den Törn gibt es auch Regeln: Ein Schiff jedes Vereins muss im Masttopp den großen Clubstander führen. Das wird meist frühzeitig entschieden, wer das sein soll. Ein möglichst großes Boot mit hohem Mast. Kann dann aber immer noch sein, dass der Stander doch irgendwie hektisch auf den letzten Drücker gesetzt wird. Und kann auch sein, dass so ein Schiff mal ausfällt und kurzfristig ein anderes gefunden wird. Das kennen wir ja auch von der Deutschen Bahn. Nur dass bei Segelbooten der Bug immer voraus ist und nicht die Wagenreihung geändert wird oder der Speisewagen abgehängt. Und dieses Boot sollte zwar nicht, darf aber vom Geschwader überholt werden. Wer das tut, spendiert einen Kasten Bier. Im Spandauer Yacht-Club hat es sich so ergeben, dass der Schatzmeister einen Kasten Bier beschaffen wird - selbstverständlich aus seiner privaten Schatulle.

In diesem Jahr hat der Segler-Club Oberspree die Clubs von der Unterhavel zur Ansegelfeier eingeladen. Die besuchenden Clubs ankerten vor dem Clubgelände ihre Boote in Päckchen, das Schiff mit dem Stander jeweils in etwa mittig. Dann Essen und Getränke im Club, es war ziemlich voll und wunderschön bei den Kameradinnen und Kameraden in Kladow. Und irgendwie tauchte auch noch die Sonne auf, von der am Vormittag noch wenig zu sehen und noch weniger zu spüren war. Anschließend segelten alle wieder zurück, und im eigenen Club gab es noch ein Einlaufbier. Auch das eine geliebte und gelebte Tradition.

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Der SpYC aus der Luft

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