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02. Dezember 2022

Neu: Termine nach Datum sortiert

Im Rahmen der Konsolidierung vieler Terminlisten werden die Termine in einer Liste nach Datum sortiert in unserem

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Segeln, Feiern, Lernen, Reisen – Was? Wann? Wo?

Über uns

Der Spandauer Yacht-Club e.V.

Segeln gehen und den Feierabend neu erleben –
Eine Clubgemeinschaft ist ein zweites Zuhause für die ganze Familie

Der Spandauer Yacht-Club ist die Heimat von über 300 segelsportbegeisterten Menschen, die verschiedener nicht sein könnten. Wir segeln kleine Jollen oder seegängige Fahrtenyachten.
Wir sind junge Quereinsteiger und lebenserfahrene „Salzbuckel“.
Von der Scharfen Lanke aus legen wir ab zu Regatten auf Havel und Wannsee. Andere brachen auf zu langen Reisen und großen Abenteuern, über die Ostsee hinaus bis nach Island oder Südamerika.

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21. August 2023

50 jähriges Jubiläum der ersten Kap Hoorn Umrundung deutscher Sportsegler

Von der Scharfen Lanke nach Kap Hoorn segeln“: Diese Idee beschäftigte am Tresen des Spandauer Yacht-Clubs die Mitgliedschaft und zwei mutige Mitglieder Götz „Jacky“ Schreiber und Hans Joachim „Hajo“ Pusch wollten dieses Abenteuer wagen.

Daraufhin wurde die 9,13 Meter lange GFK-Yacht Joshua, eine Najad 900, in zweijähriger Vorbereitungszeit für diesen Törn ausgerüstet.

Da beide Clubkameraden nicht unendlich viel Zeit aufwenden konnten, wurde die Strecke in mehreren Etappen bewältigt. 

Am 10.September 1972 startete die erste Crew von Cuxhaven nach Teneriffa, dort übernahm die zweite Crew das Schiff zur Atlantik-Überquerung nach Barbados. 

Hier gingen Jacky Schreiber und Hajo Pusch an Bord und legten am 1. Dezember 1972 mit Kurs Panama, Galapagos Inseln, Kap Hoorn, Mar del Plata und Rio de Janeiro ab. Von den Galapagos Inseln rund Kap Horn bis nach Rio war eine Strecke von 5.700 Seemeilen zu bewältigen, teilweise durch Gebiete mit schwersten Stürmen. Die eigentliche Kap Hoorn Umrundung als erste deutsche Yacht erfolgte am 20. Februar 1973 bei Flaute und am 28. März 1973 erreichten die beiden wohlbehalten Rio de Janeiro. 

Dort übernahm dann eine neue Crew mit Helmut Dorsch und Peter „Piti“ Tolksdorf, der auch ich angehören durfte, das Schiff. Nach der Überquerung des Atlantiks wurden die Kapverden angesteuert, von wo aus Jacky dann mit einem Clubkameraden, Uli Hauck, das Schiff über die Azoren zurück nach Cuxhaven segelte. Ab Helgoland begleitete auch Hajo Pusch das Schiff bis nach Cuxhaven. Am 20.Juli 1973 lief die Joshua dann im Schlepp des Rettungskreuzers „Arwed Emminghaus“ mit den erfolgreichen Kap Hoorn Bezwingern wieder in Cuxhaven ein. 

Es war ein grandioser Empfang, den Presse, Funk, Fernsehen, sehr viele angereiste Clubkameraden aus dem SpYC und anderen Vereinen den Kap Hoorn Bezwingern bereiteten. Rund 20.000 Seemeilen wurden in fünf Etappen, in elf Monaten, von 11 Seglern und einer Seglerin bewältigt.

Jacky bekam noch im gleichen Jahr den Schlimbach-Preis verliehen. Er galt als höchste deutsche Auszeichnung im Hochseesegeln. Die Trophäe ist der sogenannte Kronenkompass aus dem Jahre 1937, ein von unten abzulesendem Kompass, der anstatt an der Kajütdecke hängend, unter eine silberne Krone montiert ist. Er wurde Ludwig Schlimbach von der Stadt Kiel für besondere Verdienste verliehen. Vergeben wurde er seit 1953 und seit 2004 ist die Vergabe ausgesetzt. Der Preis steht im KYC.

Daneben wurden Jacky außerdem die Goldplakette der Kreuzerabteilung, die Trans-Ocean-Medaille und das Silberne Lorbeerblatt des SpYC verliehen, dass anlässlich dieser Reise gestiftet wurde und seitdem für hervorragende Leistungen vergeben wurde.

Nur noch einmal, im Jahr 1981, wurde ein Clubmitglied, Dr. Harm-Hinrich Rotermund, mit dem Schlimbach-Preis für seine Reise in die Magellan-Straße geehrt.

Zur Erinnerung habe ich noch einige Bilder, die wir anlässlich eines Fahrtenseglerabends zum 40-jährigen Jubiläum gezeigt haben, beigefügt.

Für Jacky folgten in den achtziger Jahren noch abenteuerliche Reisen ins Packeis nach Grönland bis nach Thule, und in den neunziger Jahren von Berlin über den Atlantik nach New York City, und dann quer durch die USA von den großen Seen bei Chicago den Missisippi runter bis in den Golf von Mexiko.

Erst im Jahr 2022 haben wir mit der Reise der „Orione“ unseres Clubkameraden, Axel Baumgartner, vom Mittelmeer nach Sydney und der anschließenden Teilnahme am Sydney Hobart Race wieder eine vergleichbare seglerische Leistung erleben können.

Jürgen Lucht

Die ausgerüstete Joshua vor dem Ablegen in Cuxhaven

Kuppelmontage

Rio de Janeiro

Jacky Schreiber vor Kap Hoorn

Heimkehr nach Cuxhaven

25 Jahre Kap Hoorn 20.02.1998

Der Schlimbachpreis

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23.12.22

Rolex Sydney Hobart Race – Der Spandauer Yacht-Club ist mit dabei

Am 2. Weihnachtsfeiertag startet Axel Baumgartner (SpYC) zusammen mit seinem Bruder Peter, seinem Sohn Paul (SpYC), seiner Nichte Elisa, dem Unfallchirurgen Michael Schütz (für alle Fälle), Robert Nowatzki (SpYC) sowie dem Einhand-Schwerwetter-Segler Paul Peindl mit Erfahrung in dem Revier zum 77. Rolex Sydney Hobart Race.

Das Rennen führt die Segler vom Sydney Harbour durch die Tasmanische See bis zum 628 sm entfernten Hobart. Zuvor hat Axel seine ORIONE auf eigenem Kiel vom Mittelmeer nach 'down under' überführt. Die Zeitschrift Yacht hat einen spannenden Artikel über die Regatta mit einem Portrait der Crew um Axel und die anderen veröffentlicht – eine unbedingt empfohlene Lektüre.

Wir wünschen der Crew viel Erfolg!

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21.08.22

Spandauer Opti B Cup bei leichten Winden

Bei leichten Winden an beiden Tagen fand bei uns der Spandauer Opti B Cup statt. Insgesamt wurden fünf Wettfahrten gesegelt. Den Cup erkämpfte sich Carl von Gimborn (DSC) auf Platz 1. Platz 2 ersegelte unser Piet Schwoerke (SpYC). Platz 3 wurde an Nikolaus Nagelstrasser (SV03) vergeben.

Unsere anderen Segler wurden wie folgt platziert:

  • 14. Platz: Aida Sy
  • 18. Platz: Diarra Sy
  • 19. Platz: Alice Kallweit
  • 27. Platz: Fin Heidenreich

von insgesamt 33 Teilnehmern

Bei bestem Wetter schmeckten dann auch die Spagetti nach der letzten Wettfahrt.

Opti B Cup 2022Opti B Cup 2022Opti B Cup 2022Opti B Cup 2022 

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Der SpYC aus der Luft

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