Das ist unser Club

Kommen Sie mit auf einen Rundgang

Der Spandauer Yacht-Club liegt am Westufer der Scharfen Lanke, einer ruhigen und geschützten Bucht der Berliner Unterhavel. Wir verfügen über drei Stege mit mehr als 100 Liegeplätzen.

Das Hauptgebäude

Unser Clubhaus wurde 2017 umfangreich saniert.
Die überdachte Terrasse mit "Seeblick" ist in der Saison der zentrale Treffpunkt der "Spandauer". Direkt nebenan befindet sich die "Messe" genannte Bar. Zwei unterschiedlich große Versammlungsräume im Haupthaus sind vielseitig nutzbar, etwa für Besprechungen, Seminare oder Feiern.

Zur Aus- und Fortbildung unserer Segler steht multimediale Technik mit Projektoren und einer Beschallungsanlage zur Verfügung. Letztere wird auch gern für Parties oder gemeinsame Film-Abende genutzt.

Im Obergeschoss gibt es ein kleines Gästezimmer mit 2 Etagenbettn, ein Jugendbüro und Lagerflächen für "Pütt un Pann" der Bootseigner.

 

Nebengebäude

Das "Optihaus"

Das "Optihaus" ist multifunktional nutzbar. Hier befinden sich Sanitär- und Umkleideräume sowie ein kleines Fitness-Studio.

Die Bootshalle(n)

Für das Winterlager sowie für Reparaturarbeiten gibt es auf unserem zweiten Grundstück eine große Bootshalle mit separater Slip-Anlage. In einer der Hallen stehen während der Saison (aufgeriggt) die Optimistenjollen der Jugendabteilung. Die Kinder brauchen ihr Boot nur bis zum Wasser zu schieben und können schnellstmöglich mit dem Training beginnen.

Technische Anlagen

Ihr Schiff muss an Land? Oder Sie möchten Ihr Boot vom Straßentrailer ins Wasser bringen? Der SpYC besitzt 2 Sliprampen mit elektrischen Winden, einen stationären Kran (max. 2t) sowie einen Mastenkran mit elektrischer Winsch. Nach Absprache stehen diese Einrichtungen auch Gästen zur Verfügung.

Unsere Geschichte

  • 1885

    Auf der Privatinsel Valentinswerder in Berlin-Tegel wird am 2. August 1885 von einer Gemeinschaft von 40 Herren der „Segler-Club Tegel-See“ gegründet. Aus ihm wird Jahrzehnte später der Spandauer Yacht-Club hervorgehen. Als Vereinsheim dient ein angemietetes Zimmer in einer Gastwirtschaft. Noch im gleichen Jahr wird die erste Regatta ausgerichtet. Gestartet wird „vom Anker aus mit niedergeholten Segeln“.

  • 1888

    Der Vorsitzende des „Segler-Club Tegel-See“, Dr. Otto Rieß, ist nach Hamburg geladen und gehört zu den Männern, die als Vertreter von 12 Vereinen aus Berlin, Hamburg, Kiel, Königsberg und Rostock den organisierten Segelsport ins Leben rufen und den Deutschen Segler-Verband gründen.

  • 1897

    Vor Kiel finden die „Centenarwettfahrten“ statt. Zum Andenken an den hundertsten Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. stiftet sein Enkel Wilhelm II. als Preis für die Kreuzerklasse und die Rennklasse jeweils ein 80cm hohes Kupferschild mit silbernen Verzierungen, die sogenannten „Centenarschilde“. Beide Preise gehen an den „Segler-Club Tegel-See“. Eines von ihnen ist bis heute im Besitz unseres Clubs.

  • 1903

    Auf der Bastion IX der Festung Spandau wird nach mehrjähriger Bauzeit das erste Clubhaus feierlich eingeweiht. Im selben Jahr wird die Eintragung in das Spandauer Vereinsregister beantragt.

  • 1913

    In der Gefahr, durch Brückenbauten vom Wasser abgeschnitten zu werden, erfolgt der Umzug an die Unterhavel, wo der Verein an der Scharfen Lanke ein kleines Grundstück, einen Wiesenstreifen, erwerben kann.

  • 1921

    Die Mitglieder feiern – nach nur 4 Monaten Bauzeit – die Einweihung ihres neu errichteten Clubhauses in Holzfachwerk-Bauweise. Vier Jahre später verzeichnete der Club 130 Mitglieder mit über 70 Booten.

  • 1933

    Erstmals werden auch Frauen im Club aufgenommen.

  • 1936

    Jochen Weise (Märkischer Yacht-Club, später SpYC) und sein Steuermann Dr. Peter Bischoff (VSaW) erringen im Starboot die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Zwei Jahre später wird Jochen Weise Weltmeister der Starboot-Klasse.

  • 1938

    Am Tegeler See waren viele weitere Clubs entstanden, was häufig zu Verwechselungen führte, da Ortsbezeichnung und Lage unseres Clubs seit 1913 nicht mehr übereinstimmten. Die Mitglieder beschlossen am 9. Juni 1938 einstimmig die Umbenennung des Clubs in „Spandauer Yacht-Club“. Als ältester Segelclub Spandaus ist er seit seinem Bestehen mit seiner Heimatstadt und der Entwicklung des Segelsports auf den Spandauer Gewässern stets auf das Engste verbunden.

  • 1944

    15. Februar: Bei einem Fliegerangriff brennt das Clubhaus bis auf die Grundmauern nieder, zusammen mit fast allen Booten, die auf dem Grundstück lagern. Übrig bleiben nur ein kleiner Bootsschuppen und einige von Clubmitgliedern gewonnene Preise.

  • 1946

    4. August: Auf dem Grundstück an der Scharfen Lanke treffen sich 25 Mitglieder und wählen einen neuen Vorstand. Aus rechtlichen Gründen musste im September 1948 erneut über diese „Wiedereröffnung“ abgestimmt werden. Im diesem Jahr fand auch die erste Club-Regatta nach Kriegsende statt.

  • 1950er Jahre

    Nach zweijähriger Bauzeit wird 1953 der Neubau des Clubhauses, nach den Plänen von Ernst Meyer sen., feierlich eingeweiht. In den folgenden Jahrzehnten wird das Haus mehrmals erweitert, umgebaut und an die Anforderungen der steigenden Mitgliederzahl angepasst.

  • 1960er Jahre

    Vor dem Haupthaus wird der erste schwenkbare Kran für kleine Boote errichtet. 1969 wird ein kleines Nachbargrundstück gepachtet. Der Bau des „Nordstegs“ beginnt. Jürgen Heyderhoff wird Deutscher Meister im 20er Jollenkreuzer.

  • 1970er Jahre

    Götz „Jacky“ Schreiber und Hans-Joachim Pusch umrunden als erste deutsche Yachtsegler mit der 9 Meter langen „Joshua“ Kap Hoorn (von West nach Ost). Die „Joshua“ wurde von wechselnden Mannschaften des SpYC von Hamburg,über den Atlantik, durch den Panama-Kanal, rund Südamerika und zurück nach Hamburg gesegelt. 1981 umsegelt Harm-Hinrich Rotermund mit seiner Yacht „ HALEGINJ“ ebenfalls Südamerika mit einer Passage durch die Magellan-Straße.

  • 1980er Jahre

    Der SpYC feiert seinen 100. Geburtstag im Gotischen Saal der Zitadelle Spandau. Ernst Meyer jun. wird Deutscher Meister im Optimisten. Zuvor, 1979, errang bereits seine Schwester Susanne diesen Titel. Susanne Meyer und Katrin Adlkofer (VSaW) erringen 1987 und 1989 den Weltmeistertitel im 470er. Ihnen wird die höchste sportliche Auszeichnung der BRD – das Silberne Lorbeerblatt – verliehen und durch den Bundespräsidenten persönlich überreicht.

  • 1990er Jahre

    Der SpYC pachtet das Nachbargrundstück, die ehemalige „Reinicke Werft“. Das Clubgelände wächst um 4.000 qm. Der Club verfügt nun über eine große Bootshalle und eine zweite Slipbahn. Die Jugendabteilung wächst ebenfalls und benötigt zusätzliche Räumlichkeiten. Neben dem Haupthaus wird 1994 das sog. „Optihaus“, mit Sanitär- und Umkleideräumen sowie einer Takelkammer, errichtet. Susanne Bauckholt (geb. Meyer) wird mehrfach Vize-Weltmeisterin im 470er. Max Leo Sendtner-Voelderndorff wird Deutscher Jugendmeister im 420er. Florian Dressler wird Deutscher Meister im Pirat. Stella Amrei-Kunde erreicht den zweiten Platz bei der Jugend-EM der Europes. Mike Keser und Kilian Noack werden Deutsche Meister im Opti.

  • 2000 - heute

    Die ersten Jahre im neuen Jahrtausend werden weiterhin geprägt durch sportliche Erfolge der Junioren und „Junggebliebenen“ bei hochrangigen Veranstaltungen rund um die Welt: Stefan Schneider wird Deutscher Meister und Seniorenweltmeister im 470er sowie Deutscher Meister im Folkeboot (gemeinsam mit Frank Thieme und Günter Dörband). Lucas Zellmer und Vivien Kussatz nehmen im 470er an den Olympischen Spielen teil. Vivien wird in 2006 und 2007 Europameisterin. Sabine Walter wird Vize-Damenweltmeisterin und Deutsche Meisterin im 470er.

Unsere Sponsoren & Förderer: